PRAXIS FÜR GANZHEITLICHE UND INDIVIDUELLE MEDIZIN

Unfruchtbarkeit bei Männern

Sie und Ihre Partnerin wünschen sich ein Kind? Und es klappt bisher nicht?

In Deutschland ist etwa jede 6. bis 7. Partnerschaft von Problemen rund um die Empfängnisfähigkeit betroffen und in etwa 30 bis 50 % der Fälle liegt es mit am Mann, wenn die Partnerin nicht schwanger wird.

Es gibt eine ganze Reihe von Gründen und Ursachen für Störungen der Fruchtbarkeit bzw. Unfruchtbarkeit bei Männern:

Die häufigste Ursache liegt in einer gestörten Spermienreifung. 20 Millionen Spermien pro Milliliter Samenflüssigkeit, wovon nur die Hälfte gesund, fit und beweglich sein muß….Das reicht leider in den allermeisten Fällen trotzdem nicht aus, obwohl nur eine einzige Samenzelle zur Befruchtung der weiblichen Eizelle genügt. Eine Diagnose lautet dann häufig OAT-Syndrom (OAT steht für „Oligo-Astheno-Teratozoospermie“), d.h., es finden sich im Spermiogramm zu wenige, zu wenig bewegliche und zu viele fehlgebildete Spermien. Die Heranreifung von Spermien ist ein sensibler, komplizierter und damit „störanfälliger“ Vorgang. Die Ursachen für eine gestörte Spermienreifung können z.B. Stress, Alkohol- und Nikotinkonsum, ungesunde Ernährung, Umweltgifte, aber auch körperliche Ursachen wie beispielsweise entzündliche Prozesse, Durchblutungsstörungen, immunologische Störungen und vorausgegangene Infektionen sein. Wurden ärztlicherseits die genannten körperlichen Ursachen ausgeschlossen oder behandelt, setzen meine naturheilkundlichen Therapien an der Behandlung der gestörten Spermienreifung (z.B. beim OAT-Syndrom) an:

  • Die Erstellung eines Hormonstatus durch Testung der Geschlechtshormone im Speichel, da sich z.B. die Frage stellt, ob ausreichend Testosteron vorhanden ist. Solch ein Mangel kann mit einem natürlichen, d.h. bioidentischen Hormonpräparat behandelt werden.
  • Eine allgemeine Stärkung der Keimdrüsen mittels homöopathischer Mittel ist sehr oft angezeigt.
  • Die Entgiftung bzw. die Stärkung der Entgiftungsorgane (mit Homöopathie oder mit pflanzlichen Mitteln) stellt oftmals die Basistherapie dar.
  • Sind Sie gut – oder besser noch optimal – mit Mikronährstoffen versorgt? Mit einem Bluttest lässt sich Ihr Mikronährstoff-Status erstellen. Vor allem Zink, Selen und Vitamin E sind für die Spermienreifung und die Entwicklung gesunder Spermien wichtig. Fehlende Mikronährstoffe müssen aufgefüllt werden.
  • Sie erhalten Unterstützung, um den Fokus wieder hin zu mehr Lust in der Partnerschaft zu bekommen.
  • Ggf. biete ich auch Paarberatung an.
  • Sie sollten über Veränderung im Lebensstil (bezüglich Ernährung, Bewegung, Alkohol- und Nikotinkonsum sowie ein besseres Stressmanagement) nachdenken. Hierbei kann ich Sie unterstützen.

 

Ein Spermiogramm (oder am besten mehrere Spermiogramme, die im Abstand von einigen Wochen und nach fünftägiger Karenzzeit durchgeführt wurden) erstellt der Urologe oder ein Kinderwunsch-Zentrum.

 

Sie haben ganz viele Frage? Oder möchten noch mehr Informationen? Dann rufen Sie mich an (06433-946429) oder schicken mir eine Email über mein Kontaktformular.

Ich freue mich auf Sie!

 

Herbst-Kur

Eigentlich ist der Herbst doch eine schöne Jahreszeit: die Blätter verfärben sich bunt, die Eichhörnchen sammeln Samen und Nüsse für die kalte Winterzeit, manchmal scheint die Sonne, der Wind rauscht…..aber der Herbst hat auch seine andere, ungemütlichere Seite, wenn es nasskalt ist, der Regen peitscht und es draußen nur schmuddelig ist. Dieses und die Abwechslung zwischen warmen Nachmittagen und einem kalten Morgen kann das Immunsystem ganz schön fordern. Es ist Erkältungszeit. Damit es Sie in diesem Herbst vielleicht nicht „erwischt“, hier meine Tipps:

  • Kleiden Sie sich im „Zwiebelschalen-Look“, d.h. tragen Sie mehrere Lagen übereinander, um auf die unterschiedlichen Temperaturen des Tages vorbereitet zu sein.
  • Trinken Sie ausreichend, um die Schleimhäute in Nase und im Hals-Rachen- Bronchien-Bereich zu befeuchten. Auf feuchten Schleimhäuten setzen sich Bakterien und Viren nicht so gerne fest.
  • Essen Sie bevorzugt die „Früchte des Herbstes“, also Gemüse und Obst der Saison. Diese sind farblich passend zu den Blättern der Bäume gefärbt: gelb, rot, orange, braun,…also Kartoffeln, Kürbisse, Pilze, Nüsse, Äpfel, Birnen, Trauben, Pflaumen,…
  • Kommen Sie einmal „durchgefroren“ von einem Spaziergang nach Hause, machen Sie sich ein warmes Fußbad. Sind die Füße warm, ist in kurzer Zeit auch der ganze Körper warm.
  • Ja, Spaziergänge! Vor allem bei Sonnenschein, sind zu empfehlen!
  • Ist Ihre Stimmungslage getrübt, trinken Sie täglich 1-2 Tassen Johanniskraut-Tee.
  • Gehen Sie in die Sauna (wenn gesundheitlich nichts dagegen spricht).

 

Sie möchten noch mehr für Ihre Gesundheit tun? Ich berate Sie in meiner Praxis gerne.

Eine Herbst-Kur könnte folgender maßen aussehen:

  • Entgiftung und damit Entlastung des Stoffwechsels und dessen Hauptorgane Leber, Niere, Lymphe, Darm und Haut. Hier setze ich meistens homöopathische Mittel ein.
  • 6 Infusionen mit hochdosiertem Vitamin C zur Steigerung der Abwehrkräfte (1x/Woche 1 Infusion)
  • Ernährungsberatung (Vielleicht möchten Sie bis Weihnachten noch ein paar Kilo leichter werden?)
  • Optimierung Ihrer Nährstoffversorgung, d.h. ein Blutbild kann Auskunft geben, in wieweit Sie mit Vitaminen und Mineralstoffen versorgt sind. Haben Sie z.B. einen Mangel an Vitamin D, dessen Mangel oft für die gedrückte Stimmung in den dunklen Monaten des Jahres verantwortlich ist?

 

Ich stelle meine Herbst-Kur immer individuell für jeden Patienten zusammen. Die Kur dauert in der Regel 6 Wochen.

Damit Sie gut auf den Winter vorbereitet sind!

Sie haben noch Fragen? Möchten sich nochmals gerne genauer informieren? Dann rufen Sie mich an unter 06433-946429 oder schreiben Sie mir eine Email (hier klicken). Ich freue mich auf Sie!

„Leaky gut“ oder der „undichte Darm“

Der Begriff „Leaky gut“ kommt aus dem Englischen und bedeutet soviel wie „undichter oder durchlässiger Darm“; manchmal auch etwas martialischer als „durchlöcherter Darm“ übersetzt. Mit der Undichtigkeit des Darms ist gemeint, dass aufgrund von chronischen (Mikro-) Entzündungen, Infektionen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, wiederholter Antibiotika-Gaben (dies sind nur einige Beispiele für die Ursachen eines Leaky gut) die Darmschleimhaut Schaden nimmt. Die Folge ist, daß Nahrungsbestandteile, Allergene, Toxine und Stoffwechselprodukte durch die geschädigte Darmschleimhaut in das Blut aufgenommen werden und hierdurch Symptome, Beschwerden und Erkrankungen hervorrufen können, die nicht nur den Darm betreffen können, sondern auch den ganzen Körper.

Symptome eines Leaky gut:

  • Blähungen (mit und ohne Völlegefühl)
  • Bauchschmerzen, Bauchkrämpfe
  • Durchfall und/oder Verstopfung (oder im Wechsel)
  • Appetitlosigkeit
  • Rasche Ermüdbarkeit, Konzentrationsschwäche
  • Hauterkrankungen (Ekzeme, Akne, Neurodermitis, Allergien der Haut…)
  • Allergien (IgE-Typ, d.h. der Sofort-Typ)
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten (zeitverzögerte Nahrungsmittelunverträglichkeiten vom IgG- und/oder IgG4-Typ, Laktose, Fruktose, Histamin, Gluten)
  • Migräne
  • Chronisch verstopfte Nase (chronische Sinusitis)
  • Asthma
  • Infektanfälligkeit
  • Chronisch entzündliche Darmerkrankungen (Morbus Crohn und Colitis ulcerosa)

Ob Sie an einem Leaky gut leiden, kann mittels einer Stuhl-Probe festgestellt werden. Hierfür hauptsächlich wichtig ist der Marker „Alpha-1-Antitrypsin“. Ist er erhöht, muss eine Ursachensuche erfolgen. Denn der Darm kann nur ausheilen, die Ursache der Reizzustände behandelt wird. D.h. es schließt sich in der Regel eine Testung z.B. auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten an. Dies kann ebenfalls in meiner Praxis erfolgen.

Die Therapie des Leaky gut:

In der Regel müssen die unverträglichen Lebensmittel weggelassen werden. Dies muss zu Beginn der Behandlung sehr strickt durchgeführt werden, nach einigen Wochen oder Monaten kann nacheinander wieder vieles verzehrt werden (Ausnahme: Allergien vom IgE-Typ). Parallel zu der Ernährungsumstellung muss eine intensive Darmsanierung durchgeführt werden. Hier wird in einer Stuhlprobe zuerst die Darmflora untersucht. Als Darmflora oder Mikrobiom bezeichnet man die Darmbakterien, die bei jedem Menschen vorhanden sein müssen. Die Therapie besteht darin, die fehlenden Keime zuzuführen bzw. die zu den pathologischen Keimen opportunistisch wirkenden. Gegebenenfalls muß bei einem geschwächten Darmschleimhautimmunsystem dieses mit entsprechenden Präparaten unterstützt werden. Ebenso kommen in meiner Praxis bei der Leaky-gut-Therapie auch homöopathische Mittel zum Einsatz.

Sie haben Fragen zum Thema „Leaky gut“ oder möchten noch nähere Informationen dazu? Dann rufen Sie mich bitte an unter 06433-946429 oder mailen Sie mir (Kontaktformular).

 

Sport – Leistungssteigerung mit Aufbau-Infusionen

Bei sportlicher Betätigung, egal welcher Art, sind zuerst einmal die Muskeln gefragt. Deren Leistungsfähigkeit hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab. So haben Sportler in der Regel einen erhöhten Bedarf an Nährstoffen wie z.B. Eiweiß, Mineralstoffe und Vitamine.

Durch die starke körperliche Belastung beim Sport benötigt der Körper mehr dieser Nährstoffe als ohnehin schon. Zudem sind viele Menschen im normalen Alltag bereits nicht mehr ausreichend damit versorgt, denn in vielen Fällen ist die Zufuhr von wichtigen Mineralien und Vitaminen über die Nahrung nicht mehr gewährleistet.

Diverse Präparate einfach zu schlucken, ist wenig sinnvoll. Viele Wirkstoffe werden bei der Passage des Magen-Darm-Traktes zerstört oder vom Darm nicht in ausreichender Menge aufgenommen, so dass die gewünschte Konzentration im Blut nicht erreicht werden kann. Solche Substanzverluste sind bei einer Infusionstherapie von vornherein ausgeschlossen. Eine Therapie mit Infusionen wirkt daher schneller, tiefgreifender und intensiver als eine Behandlung mit Tabletten oder Kapseln.

Viele Sportler klagen über eine zu schnelle muskuläre Ermüdung oder benötigen lange Regenerationsphasen.

Auch das Immunsystem von Leistungssportlern ist gefragt. Häufige grippale Infekte unterbrechen oft die Trainingsphasen und führen zu Leistungseinbrüchen.

In meiner Praxis biete ich für Sportler zur Leistungssteigerung Aufbau-Infusionen an, die individuell für Sie zusammengestellt werden, beispielsweise

  • Aminosäuren-Infusion: Aminosäuren sind Bestandteile der Eiweiße („Bausteine“ des Körpers). Die Eiweiße wiederum braucht das Muskelsystem zum Muskelaufbau.
  • Vitamin-C-Hochdosis-Infusion: Vitamin C stärkt und unterstützt das Immunsystem (siehe auch hier). In der Regel haben Sportler generell einen erhöhten Bedarf an Vitamin C.
  • Vitamin-B-Aufbau-Kur: B-Vitamine sind wichtig für die mentale und körperliche Vitalität und können daher das „Energielevel“ wieder anheben.
  • Mikronährstoff-Infusionen: z.B. von Magnesium, Zink,…
  • „Myers Cocktail“ (enthält Vitamin C, Magnesium, Calcium, B-Vitamine): wird z.B. bei Erschöpfung und Leistungsschwäche eingesetzt.

Bei Bedarf können die Infusionen mit homöopathischen Mitteln ergänzt werden.

Allgemein gesagt können die Aufbau-Infusionen zur Steigerung Ihrer allgemeinen oder auch Ihrer sportlichen Leistungsfähigkeit beitragen. Sie können die Regenerationsphase nach einem Wettkampf oder nach sportlichen Höchstleistungen verkürzen. Stärken können sie Ihr Immunsystem.

Sie möchten mehr über die verschiedenen Infusionen erfahren?

Ich helfe Ihnen gerne weiter. Kontaktieren Sie mich unter 06433-946429 oder nutzen Sie mein Kontaktformular.

 

Gesundes Abnehmen! Geht das?

Die Antwort auf die Frage, ob es auch ein gesundes Abnehmen gibt, lautet eindeutig „Ja“!

In meiner Praxis biete ich ein ganzheitliches Abnehm-Konzept an. Dieses ruht auf folgenden Säulen:

  • Ernährungsumstellung
  • Bewegung
  • Stressabbau
  • Ohrakupunktur
  • Homöopathie

Und so funktioniert das Abnehmen genau:

Die Ernährungsform, die ich fast uneingeschränkt jedem empfehlen kann, ist die Paleo-Ernährung. Hier und hier habe ich schon darüber geschrieben. Durch das Weglassen von Kohlenhydraten (Brot, Brötchen, Nudeln, Kuchen, Kekse, Süßigkeiten, etc.) und der Verzicht auf Milch/Milchprodukte purzeln die Pfunde sehr schnell. Ein Hungergefühl tritt sehr spät auf, da der Blutzuckerspiegel kaum schwankt. Sattessen können Sie sich vor allem an Gemüse. Samen, Nüsse, Eier, Fleisch, Obst ergänzen die Mahlzeiten. Zu trinken gibt es Wasser. In meiner Praxis erstelle ich für Sie einen individuellen Ernährungsplan. Rezepte gibt es ebenfalls dazu.

Ich selbst habe mit der Paleo-Ernährung innerhalb von 4 Monaten 12 kg an Gewicht verloren!

Des weiteren ist es wichtig, dass Sie mehr Bewegung in Ihren Tagesablauf einbauen. Treppe statt Aufzug, zum Bäcker gehen anstatt mit dem Auto zu fahren etc. Zweimal wöchentlich z.B. eine halbe Stunde Walken reicht aus.

Dass Stress dick macht, ist auch schon einige Zeit bekannt. Nicht nur das schnelle (und fettige, ungesunde) Essen zwischen zwei Terminen ist hier gemeint. Wann haben Sie sich zuletzt zu Hause an einen schön gedeckten Tisch gesetzt, das Essen schön serviert und auch jeden Bissen gründlich eingespeichelt und gekaut?

Beim Stressabbau können auch Entspannungsverfahren helfen. Gerne können wir über verschiedene Verfahren sprechen. Ich kann Sie dabei gerne anleiten.

Die Ohrakupunktur wurde von dem französischen Arzt Dr. Nogier wiederentdeckt; die Ursprünge sind in China zu finden. Das Ohr ist von drei großen Nerven durchzogen. Diese werden mit den Nadeln an sogenannten Reflexpunkten stimuliert und dadurch andere, auch entferntere Körperregionen und Organe beeinflusst. Z.B. gibt es für zu starkes Hungergefühl, Verlangen, „Stoffwechsel“ oder Unruhe bestimmte Reflexpunkte. Die Nadeln (hier kommen Dauernadeln zum Einsatz) setze ich in der Praxis in Ihr Ohr. Diese verbleiben dort für einige Tage.

Homöopathische Mittel kombiniere ich gerne mit der Ohrakupunktur. Hier kommen vor allem „stoffwechselanregende“ Kügelchen zum Einsatz. Natürlich individuell auf Sie abgestimmt. Auch beim Stressabbau können homöopathische Mittel helfen.

Interesse? Fragen? Gerne möchten Sie vorab einiges mit mir besprechen. Dann scheuen Sie sich nicht, mich anzurufen (06433-946429) oder mir zu mailen (hier klicken für Kontaktformular). Ich freue mich auf Sie!

 

 

Migräne und deren Ursachen

Migräne! Rund 10% der Bevölkerung, auch bereits Kinder, leiden darunter. Migräne zeichnet sich durch anfallsartige, meistens halbseitige, schwerste Kopfschmerzen aus, die oftmals mit Übelkeit und Erbrechen verbunden sind. Eine Licht- und Geräuschempfindlichkeit kann darüber hinaus auftreten. Häufig geht eine sogenannte Aura (=Wahrnehmungsstörungen) den Schmerzen voraus.

Um Migräne erfolgreich behandeln zu können, muss zuerst einmal die Ursache der Migräne-Attacken gefunden werden.

Welche Ursachen für einen Migräneanfall sind denkbar?

Zeigt sich ein Organ oder Organsystem z.B. geschwächt oder überfordert? Dies kann meist anhand der Lokalisation der Schmerzen oder am Verlauf der Migräne festgestellt werden. Z.B. kann ein Migräneschmerz auf der rechten Gesichtshälfte auf die Beteiligung bzw. Schwächung von Leber und/oder Gallenblase hindeuten. Diese Erkenntnis stammt aus der Traditionellen Chinesischen Medizin. Mit meiner ganzheitlichen Therapie sollen die Organe/Organsysteme wieder harmonisiert werden. In meiner Praxis geschieht dies mit Akupunktur (siehe hier), Injektoakupunktur (siehe hier) oder Homöopathie (siehe hier). Welches Verfahren zur Anwendung kommt, ist individuell sehr unterschiedlich. Gerne werden auch zwei Verfahren kombiniert.

Ursächlich für Migräne kann auch ein hormonelles Ungleichgewicht sein. Häufig haben die Patientinnen Migräne kurz vor Beginn der Menstruation. Hier muss therapeutisch das Hormonsystem reguliert werden. Zum Einsatz kommen in meiner Praxis bioidentische (=natürliche) Hormone. Welche Hormone genau, ermittle ich (über mein Partnerlabor) anhand eines Hormon-Speichel-Tests.

Verspannungen im Nacken, an den Schultern und im oberen Rückenbereich können ebenfalls Migräne-Attacken auslösen. Hier kann eine (Schröpfkopf-) Massage in meiner Praxis Linderung verschaffen. Entspannungsübungen, vor allem, wenn die Verspannungen stressbedingt sind, können auch zum Einsatz kommen. Gerne zeige ich Ihnen verschiedene Methoden.

Sind denn Ihre Augen und Ihre Sehstärke überprüft worden? Augenbelastungen oder ein erhöhter Augeninnendruck müssen in Betracht gezogen werden.

Gibt es Beherdungen durch Zähne (=wurzelbehandelte oder tote Zähne), eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung oder ein Ungleichgewicht im Darm? Dann muss dies in die Therapie mit einbezogen werden.

Durch einen schnell abfallenden Blutzuckerspiegel (wenn Sie z.B. eine Mahlzeit auslassen) kann ein Migräneanfall ausgelöst werden. Ebenso durch eine zu geringe Trinkmenge.

Tritt die Migräne nur morgens auf, sollten sich an Ihrem Schlafplatz keine Elektrosmog erzeugenden Geräte befinden (Handy, Tablet, Radiowecker, Fernseher,…).

Migräne kann durch einen Mangel an Mikronährstoffen ausgelöst werden. Hier sind vor allem Magnesium, Kupfer, Calcium, Vitamin B2, Vitamin B6 und Coenzym Q10 zu nennen. In meiner Praxis kann dies mittels eines Bluttests (über mein Partnerlabor) festgestellt werden. Die defizitären Mikronährstoffe werden dann substituiert (oral als Kapselpräparat oder als Infusion).

Der Darm kann auch für Migräne-Attacken verantwortlich sein. Wie das? Z.B. bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten (siehe hier) oder bei einer Histaminintoleranz (siehe hier). Ob dies bei Ihnen der Fall ist, kann in meiner Praxis getestet werden. Trifft dies bei Ihnen zu, muss die Ernährung entsprechend umgestellt werden. Ich berate Sie ausführlich.

Haben Sie Fragen hierzu? Benötigen Sie weitere Informationen? Dann rufen Sie mich an (06433-946429) oder mailen Sie mir (hier klicken).

 

Nervenschmerzen und B-Vitamine

Werden die Fasern des Nervensystems geschädigt, spricht man von Nervenschmerzen. Diese Schmerzen können als brennend, bohrend, stechend oder einschießend charakterisiert werden, je nachdem, welche für den Schmerz verantwortliche Nervenendigung und Schmerzbahn durch die Schädigung aktiviert wurde. Oftmals ist eine starke Berührungsempfindlichkeit des entsprechenden Hautbereichs gegeben. Verbunden sind die Schmerzen auch häufig mit einem Kribbelgefühl (sogenannte Parästhesien).

Wann können Nervenschmerzen auftreten?

  • Bei einem Bandscheibenprolaps (“Vorwölbung”) oder einem Bandscheibenvorfall
  • Bei einem Vitaminmangel, z.B. durch Medikamenteneinnahme (beispielsweise von Protonenpumpenhemmern bei Sodbrennen und Magenschleimhautentzündung, bei Metformin im Rahmen der Diabetes-Behandlung, …)
  • Bei Polyneuropathien (=Erkrankung vieler Nerven), z.B. im Rahmen eines Diabetes mellitus
  • Nach Virusinfektionen (z.B. Gürtelrose)
  • Nach Operationen (z.B. eine Reizung des Trigeminusnervs im Gesicht)
  • Nach Zahnbehandlungen
  • Bei einem Karpaltunnel-Syndrom (=Einengung eines Nervs) des Handgelenks
  • Bei bestimmten Stoffwechselerkrankungen
  • Bei bestimmten Autoimmunerkrankungen
  • ….

Neben der Behandlung der Grunderkrankung gehört für mich in meiner Praxis zu einer ursächlichen Behandlung auch immer, die irritierten Nervenfasern quasi wieder zu „beruhigen“ und in ihrer Regeneration zu unterstützen.

Dies geschieht in meiner Praxis mit folgendem Ansatz:

  • Injektionen mit hochdosierten B-Vitaminen
  • Akupunktur
  • Homöopathie mit zu Ihrem Schmerzmuster passenden Mitteln (als Kügelchen, Tropfen oder als Injektionspräparat)

In der Behandlung von Nervenschmerzen hat die Injektion von B-Vitaminen für mich einen großen Stellenwert. Vor allem das Vitamin B12 ist hier zu nennen. Viele Menschen haben einen Mangel an diesem Vitamin, z.B. aufgrund ihrer Ernährung oder der Einnahme von Medikamenten oder durch Magen-Darm-Erkrankungen. Vitamin B12 ist das WICHTIGSTE Vitamin für die Nerven, da es für die (Neu-)Bildung der Schutzhüllen um die Nerven mitverantwortlich ist. Fehlt es an Vitamin B12, wird diese Nervenschutzschicht (fungiert wie die Isolationsschicht eines Kabels) geschädigt und es können Nervenschmerzen, Kribbeln oder Taubheitsgefühle entstehen.

Ob Sie an einem Vitamin-B12-Mangel leiden, kann durch einen speziellen Bluttest in meiner Praxis (über mein Partnerlabor) festgestellt werden. Hier ist wichtig, nicht das Vitamin B12 direkt im Blutserum, sondern den sogenannten Holotranscobalamin-Wert zu bestimmen, da dieser Marker den genauen Vitamin-B12-Gehalt IN DER ZELLE zeigt.

Häufig ist darüber hinaus bei Nervenschmerzen (z.B. durch einen Bandscheibenprolaps oder –vorfall) auch wichtig, eine physiotherapeutische Behandlung durchzuführen. Hierüber sollten Sie mit Ihrem behandelnden Arzt sprechen. Diese physiotherapeutische Behandlung erfolgt am besten parallel zur Behandlung in meiner Praxis.

Wenn Sie Fragen zu diesem Artikel, zu Ihren Beschwerden oder zu Behandlungsmöglichkeiten haben, dann rufen Sie mich an unter 06433-946429 oder schreiben Sie mir eine Email (hier klicken).

 

 

Sonnenstich und Hitzschlag

Das erste Hochsommer-Wochenende liegt hinter uns und auch in den kommenden Tagen soll es – passend zu Mitte Juli – wieder hohe Temperaturen geben. Viele Menschen geniesen die Sonne und die Sonnenstrahlen. Allerdings kann uns die Sonne auch richtig gefährlich werden! Sonnenbrand kennt jeder, einen Sonnenstich oder gar einen Hitzschlag (hoffentlich) eher weniger.

Was ist denn nun ein Sonnenstich? Woran kann ich erkennen, ob ich einen Sonnenstich habe?

Wenn man sich zu lange in der Sonne aufhält, kann man prinzipiell immer einen Sonnenstich oder sogar einen Hitzschlag bekommen. Beim Sonnenstich kommt es durch die starke Sonneneinstrahlung auf Kopf und Nackenbereich zu einer Irritation des Gehirns und/oder der Hirnhäute, was zu einer Entzündungsreaktion des Körpers führt.

Anzeichen für einen Sonnenstich sind:

  • Roter Kopf
  • Kopfschmerzen
  • Evtl. Ohrgeräusche
  • Übelkeit
  • Evtl. Erbrechen
  • Nackenschmerzen bis zur Nackensteifigkeit
  • Unruhe
  • KEINE Erhöhung der Körpertemperatur

Was können Sie tun?

  • SOFORT aus der Sonnne gehen
  • Den Kopf mit kühlen, feuchten Tüchern kühlen
  • Evtl. eine kühle Dusche nehmen
  • Sich hinlegen
  • Wasser trinken
  • Bei stärkeren Symptomen wie z.B. starkem Erbrechen oder apathischem Zustand gehen Sie zum Arzt oder in ein Krankenhaus!

Anzeichen für einen Hitzschlag sind (suchen Sie einen Arzt oder ein Krankenhaus auf):

  • Erhöhung der Körpertemperatur auf bis zu 40 Grad Celsius
  • Krämpfe
  • Halluzinationen
  • Evtl. Schwindel
  • Bewußtseinseintrübungen
  • Hoher Puls, tiefer Blutdruck
  • Stärkste Erschöpfung
  • Evtl. Frösteln

So können Sie sich vor einem Sonnenstich und einem Hitzschlag schützen:

  • Tragen Sie eine Kopfbedeckung (am besten aus einem hellen, dünnen Stoff), die auch den Nacken bedeckt!
  • Tragen Sie keine zu warme Kleidung (Gefahr des Hitzestaus).
  • Meiden Sie die Mittagssonne!
  • Gehen Sie immer wieder in den Schatten!
  • Lassen Sie Kinder und Tiere nicht im Auto zurück!
  • Trinken Sie ausreichend Wasser.
  • Verlegen Sie sportliche Aktivitäten in die ganz frühen Morgen- oder späten Abendstunden.

Ich hoffe, Sie können den Sommer gesund und unbeschwert genießen! Haben Sie noch Fragen zum Thema, scheuen Sie sich nicht, mich anzurufen unter 06433-946429 oder mir eine Email zu schreiben (hier klicken).

Sommer-Hitze und Hitzewallungen

Der Juli ist in Sichtweite und auch die erste große Hitzewelle in diesem Sommer steht in den Startlöchern. Vielen kann es ja nicht warm oder heiß genug sein, mindestens genauso viele Andere vertragen die Hitze aber nicht gut. Zwar kann eine Wärmeunverträglichkeit auch mit bestimmten Erkrankungen (z.B. Schilddrüsenerkrankungen) zusammen hängen, in aller Regel liegt aber keine Erkrankung zu Grunde.

Etwas anderes sind Hitzewallungen, die oftmals in den Wechseljahren belasten. Hier ist die Ursache klar. Erleichterung schaffen hier auch die unten angegebenen Ratschläge und Tipps, besonders wichtig ist hier aber auch eine gute Entgiftungsfunktion des Körpers. Weiteres hierzu kann ich Ihnen am besten telefonisch (06433-946429) erläutern oder Sie schreiben mir eine Email (Kontaktformular).

 

Was kann man denn nun tun, wenn die Temperaturen steigen und es zu heiß wird? Hier finden Sie Tipps während der Sommer-Hitze und bei wechseljahresbedingten Hitzewallungen:

  • Tragen Sie lockere, luftige Kleidung, am besten aus Naturfasern.
  • Trinken Sie ausreichend! Am besten ist (stilles) Wasser, zimmerwarm (nicht kalt, keine Eiswürfel) und vermeiden Sie Kaffee.
  • Essen Sie leichte Kost, z.B. viel Salat, gedünstetes Gemüse, magerer Fisch. Die sogenannte „Mittelmeer-Kost“ ist häufig empfehlenswert.
  • In der Chinesischen Medizin werden thermisch kalte Speisen, die den Körper kühlen, empfohlen: z.B. Gurken, Tomaten, Pfefferminze, Melone, Zitrone etc.
  • Duschen Sie nur lauwarm (nicht kalt!)!
  • Verlegen Sie sportliche Aktivitäten und andere körperlich anstrengende Tätigkeiten in die kühleren frühen Morgenstunden oder spät in den Abend.
  • Gönnen Sie sich öfters Pausen!
  • Machen Sie „Siesta“ wie die „Südländer“, d.h. legen Sie eine längere Pause während der heißesten Stunden des Tages ein.
  • Bei Hitzewallungen in den Wechseljahren hat sich lauwarmer (!) Salbeitee oft bewährt.
  • Schaffen Sie sich Abkühlung in Form von kühlen, d.h. feuchten Umschlägen über den Handgelenken oder im Nacken oder stellen Sie Ihre Füße in eine Wanne mit kühlem Wasser.

 

Noch mehr Tipps und Infos erhalten Sie telefonisch unter 06433-946429 oder per Email (klicken Sie hier).

Krämpfe

Fast jeder kennt es: Wadenkrämpfe! In den meisten Fällen sind sie zwar schmerzhaft und störend, aber harmlos. Besonders nachts treten Wadenkrämpfe auf, reissen aus dem Schlaf. Es sind plötzlich auftretende, stechende Schmerzen. Die Ursache hierfür ist eine starke Muskelanspannung.

Allerdings können Krämpfe auch auf schwerwiegendere Krankheiten hinweisen oder die Folge hiervon sein, z.B. bei der peripheren arteriellen Verschlußkrankheit, bei Myalgien, bei Schilddrüsen-, Nieren- und Lebererkrankungen, beim sog. Restless-Legs-Syndrom etc. Hier muss natürlich in erster Linie die zugrunde liegende Erkranlkung therapiert werden.

Ursachen für Krämpfe können sein:

  • Sport bzw. Überbeanspruchung beim Sport
  • Mikronährstoffmangel: hier sind neben dem Magnesium vor allem die Mineralstoffe Calcium, Kalium und Kupfer, sowie das Vitamin D zu nennen.
  • Medikamente, vor allem die zur Cholesterinsenkung verordneten Statine (evtl. kommen auch Muskelschmerzen hinzu)
  • Schwangerschaft

Was kann man gegen Krämpfe tun?

  • Wenn keine Grunderkrankung vorliegt, hilft oftmals die Einnahme von Magnesiumpräparaten oder das Auftragen eines Magnesiumgels
  • Essen Sie magnesiumreiche Lebensmittel, wie z.B. Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Mandeln, Bananen, Amaranth, Quinoa, Meeresalgen
  • Essen Sie kaliumreiche Lebensmittel; das sind im Prinzip alle Gemüsesorten
  • Essen Sie calciumreiche Lebensmittel: vor allem Brokkoli, Fenchel und Mandeln sind hier zu nennen, vermeiden Sie Milch und Milchprodukte (deren Eiweiß hemmt die Calciumaufnahme)
  • Dehnen Sie Ihre Muskeln vor sportlicher Betätigung und wärmen Sie sich gut auf
  • Trinken Sie ausreichend (stilles) Wasser mit einem hohen Magnesium- und Calciumgehalt

 

Diese einfacheren Mittel und Tipps helfen Ihnen nicht? Dann scheuen Sie sich nicht, mich anzurufen (06433-946429) oder mir eine Email (hier klicken) zu schreiben. In meiner Praxis kann beispielsweise ein Mikronährstoffstatus (umfasst Mineralstoffe und Vitamine) erstellt werden (Blutbild) und genauestens Ihr Bedarf ermittelt werden, um mit hochdosierten Präparaten zu therapieren. Allerdings ist es oft zu kurz geschaut und daher in vielen Fällen zur Therapie der Krämpfe nicht zielführend, nur die defizitären Mikronährstoffe aufzufüllen. Ich arbeite immer ganzheitlich und daher können und müssen auch andere Beschwerden, Erkrankungen oder Lebensumstände in Betracht gezogen und mitbehandelt werden.