PRAXIS FÜR GANZHEITLICHE UND INDIVIDUELLE MEDIZIN

Frühjahrsmüdigkeit

Was tun, um im Frühjahr richtig energiegeladen zu sein?

Die Sonne lässt sich nun häufiger blicken, es ist nachmittags schon richtig warm, die Vögel zwitschern schon morgens, die Natur erwacht mit ersten grünen Triebspitzen, die Krokusse blühen….und wir freuen uns, dass der Winter nun vorüber ist…..aber….Sie sind müde, lust- und antriebslos, verspüren kaum Freude, könnten nur schlafen, gähnen viel…dann hat Sie die „Frühjahrsmüdigkeit“ im Griff!

Natürlich ist die Frühjahrsmüdigkeit keine Krankheit! Aber Sie fühlen sich nicht gut, sondern nur schlapp und müde. Irgendwann geht dies vorüber, aber es gibt doch einige Tipps, damit dies schneller geht:

  • Gehen Sie nach draußen, an die frische Luft ins Tageslicht! Tanken Sie (dosiert) die ersten schönen Sonnenstrahlen!
  • Machen Sie wieder Sport! Schnüren Sie Ihre Laufschuhe, nehmen die Stöcke und drehen ein paar Nordic-Walking-Runden!
  • Schlafen Sie ausreichend!
  • Essen Sie viel frisches Obst und Gemüse!
  • Trinken Sie gutes, stilles Wasser. Mengenmäßig sollten es 2 bis 2,5 Liter pro Tag sein.
  • Machen Sie morgens Wechselduschen. Beginnen Sie – auch wenn es Überwindung kostet – mit kaltem Wasser, danach folgt warmes Wasser!
  • Beginnen Sie eine Frühjahrskur. In meiner Praxis biete ich verschiedene Frühjahrskuren an. Welche Kur für Sie die richtige ist, ermittle ich in einem ersten Gespräch mit Ihnen. In der Regel wird eine solche Frühjahrskur über mehrere Wochen mit pflanzlichen oder homöopathischen Präparaten durchgeführt.

Haben Sie Interesse, Ihrer Frühjahrsmüdigkeit mit einer Frühjahrskur den Kampf anzusagen? Rufen Sie mich für ein unverbindliches Informationsgespräch gerne an (06433-946429) oder mailen Sie mir!

Eisprung

Sie wollen schwanger werden. Haben Sie denn einen Eisprung?

Unter dem Eisprung (Ovulation) versteht man das Loslösen einer Eizelle aus dem Eierstock. Es „springt“ quasi in den Eileiter. Um schwanger werden zu können, sollten Sie ca. 72 Stunden vor und 24 Stunden nach dem Eisprung Geschlechtsverkehr haben. Dieser Eisprung findet in der Mitte eines regelmäßigen Zyklusses statt, d.h. an Zyklustag 12 bis 16. Die Zyklustage werden so gezählt, dass der erste Tag der Regelblutung Zyklustag Nr. 1 ist.

Woran kann man denn nun erkennen, ob ein Eisprung stattgefunden hat oder wann er stattfindet? Hierfür gibt es „natürliche“ Methoden und mehr „technischere“ Lösungen….:

  • Mit einem digitalen Thermometer läßt sich ein Ansteigen der Körpertemperatur (im Bereich von 0,5 bis 1,5 Grad Celsius) messen. Dieser Anstieg der Körpertemperatur zeigt einen Eisprung an. Am fruchtbarsten ist man kurz vor diesem Anstieg.
  • Sie untersuchen Ihren Gebärmutterschleim. Das geht am besten auf der Toilette nach dem Stuhlgang. Um den Zeitpunkt des Eisprungs herum ist der Schleim vermehrt vorhanden, er ist sehr flüssig, klar und läßt sich zwischen zwei Fingern ziehen. Die Konsistenz erinnert an rohes Eiweiss.
  • In der Apotheke oder im Drogeriemarkt können Sie Ovulationsteststäbchen kaufen. Diese Teststäbchen messen den Anstieg von LH (=luteinisierendes Hormon) im Urin. Allerdings gibt es auch anovulatorische Zyklen mit einem Anstieg des Hormons, d.h. es findet kein Eisprung statt, obwohl das LH anstieg.

Wenn Sie nun feststellen, dass bei Ihnen kein Eisprung stattfindet, biete ich in meiner Praxis eine ganze Reihe an Therapiemöglichkeiten an. Mit sanften, regulierenden Methoden kann Ihr Körper und Ihr Hormonsystem harmonisiert und angeregt werden, damit regelmäßige Eisprünge stattfinden können.

Zu weiteren Informationen oder bei Fragen rufen Sie mich an (06433-946429) oder schreiben Sie mir eine Email.

 

 

Immunsystem

Sie leiden öfters im Jahr unter Infekten und Erkältungen? Ist Ihr Immunsystem also geschwächt?

Das kann folgende Ursachen haben:

  • Ein Ungleichgewicht im Darm. Z.B. wenn hier pathogene (=krankmachende) Bakterien zu finden wären und/oder eine gereizte Darmschleimhaut. Beides lässt sich durch eine Stuhl-Diagnostik nachweisen. Das Testset hierfür erhalten Sie in meiner Praxis.
  • Vitamin-C-Mangel: Selbst wenn Sie sich gesund ernähren (Und: Was heißt denn „gesund“?), z.B. viel frisches Obst und Gemüse essen, kann es trotzdem sein, dass Sie mit dem wichtigen Vitamin C nicht ausreichend versorgt sind. Obst und Gemüse verliert Vitamin C durch eine zu lange Lagerung oder durch zu langes Erhitzen beim Garvorgang.
  • Selen-Mangel: Selen ist ein wichtiges Spurenelement. Normalerweise ist die Versorgung beim Verzehr von Getreide gegeben. Da in Deutschland die Böden aber arm an Selen sind (die Getreidepflanzen nehmen das Selen aus dem Boden während der Wachstumsphase auf und speichern es im Korn), kann es durchaus sein, dass Sie einen Selen-Mangel aufweisen. Ob dies tatsächlich so ist, kann ein Bluttest zeigen. Diesen können Sie in meiner Praxis durchführen lassen.
  • Zink-Mangel: Ihr Immunsystem benötigt den Mineralstoff Zink. Zinkreiche Lebensmittel sind vor allem Getreide, aber aufgrund der ebenfalls im Getreide vorhandenen Phytinsäure, die das Zink bindet, kann es trotzdem zu einem Mangel kommen. Ein Bluttest kann Aufschluss über Ihren Zinkstatus geben. In meiner Praxis kann dieser durchgeführt werden.
  • Vitamin D: Über keinen anderen Vitalstoff ist in den letzten Jahren so viel geforscht und berichtet worden, wie über Vitamin D. Seinen positiven Einfluß auf unser Immunsystem wurde lange Zeit nicht bedacht. Sind Sie denn ausreichend mit Vitamin D versorgt? Ein Bluttest in meiner Praxis kann Klarheit darüber bringen.

Erst nach einem Blut-/Stuhl-Test und damit nachgewiesenen Mängel, kann eine zielführende Substitution, d.h. die genau dosierte Zufuhr an den entsprechenden Stoffen, vorgenommen werden.

Wenn Sie bei sich einen Vitamin- oder Mineralstoffmangel vermuten oder Magen-Darm-Symptome haben, können Sie mich anrufen (06433-946429) oder eine Email schreiben, um weitere Informationen zu erhalten!

Paleo-Ernährung

Paleo-Ernährung oder “Essen wie in der Steinzeit”

Kürzlich wurde ich von unserer Zeitung, der Nassauischen Neuen Presse, zur Paleo-Ernährung interviewt. Bitte den Link unten anklicken!

EssenwieinderSteinzeit

Für Fragen hierzu können Sie mir eine EMail schreiben oder mich anrufen (06433-946429)!

 

Erkältungen vorbeugen

Was tun gegen Erkältungen?

Die nasskalte Jahreszeit hat uns immer noch im Griff. Vor allem ist „gefährlich“, wenn es früh morgens noch Frost hat und sich dann gegen Mittag die Sonne zeigt. Man wird „leichtsinnig“ und geht schon `mal leichter bekleidet aus dem Haus. Dann gibt es natürlich im Büro Kollegen, die sich trotz starker Erkältungssymptome (laufende Nase, Niesen etc.) zur Arbeit “schleppen” und dort und letzten Endes natürlich bei Ihnen die Viren (und Bakterien) verteilen.

Was kann man also tun, damit die Erkältungsviren keine Chance haben?

Zuerst einmal ist Hygiene wichtig. D.h., Sie sollten sich nach jedem Händeschütteln die Hände gründlich mit Seife waschen. Hierbei  auch nicht die Fingerzwischenräume und die Daumen vergessen! Viren und Bakterien haften auf glatten Oberflächen wie Türklinken, Handgriffe, Einkaufswagen etc. mitunter sehr lange. Darum heißt es: in der Erkältungszeit lieber einmal zu oft als zu wenig häufig die Hände waschen. Zudem sollten Sie, um nicht selber zum „Viren-Verteiler“ zu werden, beim Niesen in die Ellbeuge niesen!

Das Wort „Erkältung“ beinhaltet ja schon das Wort „Kälte“; daran ist auch bereits eine häufige Ursache zu erkennen. In der Chinesischen Medizin z.B. werden Wind und Kälte als die beiden schlimmsten pathogenen (=krankmachenden) Faktoren angesehen. Ihnen war kalt, es hat Sie – wenn auch evtl. nur ganz kurz – gefröstelt. Oder auch ein häufiges Problem: kalte Füße! Achten Sie also auf zum Wetter passende, angemessene und ausreichend warme Kleidung. Ein zu viel an „innerer Kälte“ (sagt die Chinesische Medizin)kann auch durch eine falsche Ernährung hervorgerufen werden. Energetisch kalte Lebensmittel sind z.B. Sommerfrüchte und –gemüse. D.h., Sie sollten IM WINTER keine Tomaten, Gurken, Auberginen, Zucchini, Melonen sowie Joghurt, Eis, kalte Getränke etc. essen bzw. trinken. Das kühlt den Körper noch weiter ab und Ihnen kann gar nicht richtig warm werden.

Mein Tipp, wenn Ihnen häufig kalt ist: warmes Ingwerwasser trinken! Dies ist ganz einfach herzustellen: In einer Tasse übergießen Sie ein daumennagelgroßes Stück frischen Ingwer mit heißem Wasser, evtl. zusätzlich etwas Honig dazu und so heiß/warm wie möglich trinken (Wenn Sie einen empfindlichen Magen haben bitte Vorsicht mit zu viel Ingwer!).

Beugen Sie einer Erkältung vor, indem Sie viel an der frischen Luft spazieren gehen. Auch sollten die Räume zu Hause und auf der Arbeit oft gelüftet werden (Stoßlüften über eine kurze Zeit).

Sie haben noch Fragen? Schreiben Sie mir eine Email oder rufen Sie mich an (06433-946429). Ich würde mich freuen!

 

Labordiagnostik

Labordiagnostik

Für viele Patienten ist es erstmal „ungewohnt“, dass in einer Naturheilpraxis auch Laboruntersuchungen durchgeführt werden. Für mich hat die Labordiagnostik aber einen sehr hohen Stellenwert.

Warum ist das so?

„Vor der Therapie haben die Götter die Diagnose gesetzt“ ist eine alte Medizinerweisheit. Die Ursache einer Erkrankung oder Beschwerde zu finden, ist die Basis für eine erfolgversprechende Therapie. So reicht es natürlich nicht aus, nur festzustellen, dass ein Laborwert erhöht oder erniedrigt ist.

Oftmals wird zwar beim Hausarzt ein kleines Blutbild erstellt (das Sie gerne auch mitbringen können). Die Aussagekraft ist aber eher gering. In meiner Praxis kann ich die gesamte Palette der Labordiagnostik (Blut, Speichel und Stuhl), einschließlich selbstverständlich aller Standardwerte, sowie jede erforderliche, weiterführende Spezialdiagnostik anbieten.
Nach dem Erstgespräch wird individuell für Sie die Auswahl der Laborwerte zusammengestellt. Die Laboruntersuchungen unterscheiden sich in Art, Umfang und Auswahl zum Teil deutlich von denen, die Sie bisher im Rahmen einfacherer Untersuchungen kennen gelernt haben.

Die Blutabnahme findet anschließend statt, Entnahmesets für Stuhl oder Speichel gebe ich Ihnen mit, da Sie dies zu Hause abfüllen. Eine ausführliche Besprechung der Laborergebnisse im Anschluss ist selbstverständlich. Die Labordiagnostik stellt, zusammen mit dem Erstgespräch und einer körperlichen Untersuchung, eine wesentliche Grundlage der Diagnostik dar.

 

Allerdings ist es auch so, dass nicht bei jedem Patienten bzw. bei jeder Erkrankung zwingend eine Labordiagnostik nötig ist! Das ist – wie immer – individuell sehr unterschiedlich!

Wenn Sie Fragen hierzu haben, rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir!

Müde, schlapp, nicht fit, energielos…

Müde, schlapp, nicht fit, energielos….würden Sie so oder so ähnlich Ihren momentanen Zustand beschreiben?

Burn-out ist zwar zur Zeit „in aller Munde“, aber nicht jeder Erschöpfungszustand ist auch ein Burn-out.

Wenn Sie sich müde, schlapp, einfach nicht fit, energielos fühlen, kann eine ganze Reihe an Ursachen hierfür in Frage kommen:

  1. Eisenmangel: Findet man im Blutbild, selbst bei einem Hämoglobin-Wert in der Norm, einen erniedrigten Ferritin-Wert (=“Speichereisen“), so spricht man von einem Eisenmangel. Ein Eisenmangel macht müde.
  2. Schilddrüse: Auch wenn Ihr TSH-Wert im Blut in Ordnung ist, ist damit noch nicht gesagt, dass Ihre Schilddrüse richtig arbeitet und genügend Hormone produziert. Ob sie richtig arbeitet sieht man erst, wenn die beiden anderen, wichtigeren Schilddrüsenwerte fT3 und fT4 bestimmt wurden (im Blut). Eine – ggf. auch leichte – Erniedrigung von fT3 und/oder fT4 kann auf eine Schilddrüsenunterfunktion hinweisen und aus diesem Grunde auch z.B. Müdigkeit und Energielosigkeit hervorrufen.
  3. Gereizter Darm bzw. Darmschleimhaut: Eine veränderte Stuhlflora oder zu viele Verdauungsrückstände (z.B. Eiweiß) kann den Darm und damit die Darmschleimhaut reizen. Die Folge kann sein, dass Sie sich schlapp und müde fühlen.
  4. Sie haben fast ständig Infekte, werden zwischen den einzelnen Infekten nicht richtig gesund und fit. Hier kämpft Ihr Immunsystem ständig gegen Erreger. Dies kann den ganzen Körper erschöpfen.
  5. Mikronährstoffmangel: Vielleicht fehlen Ihnen bestimmte Nährstoffe, Vitamine, Mineralien oder Aminosäuren. Beispielsweise ein Mangel an Vitamin C oder an B-Vitaminen kann zu einer starken Erschöpfung führen.
  6. Sie leiden an einer Allergie oder Nahrungsmittelunverträglichkeit, die Ihnen bisher nicht bekannt ist.

 

Eine fundierte Labordiagnostik führt hier oftmals dazu, Auffälligkeiten im Blutbild oder in einer Stuhl-Probe zu finden. Auffällige Parameter schließen aber eine gründliche Ursachensuche nicht aus. Es wird ja nicht der Laborparameter behandelt, sondern der Mensch als Ganzes. Ist die Ursache gefunden, läßt sich aber viel zielgerichteter behandeln.

In meiner Praxis biete ich Ihnen an, in einem ausführlichen Erstgespräch mit Ihnen Umfang und Auswahl der Laborparameter  zu besprechen und danach die Blutentnahme vorzunehmen (die für die Stuhl-Probe benötigten Utensilien erhalten Sie ebenfalls bei mir). Anschließend bespreche ich mit Ihnen ausführlich die Ergebnisse. Eine zielführende Therapie schließt sich an.

Wenn Sie Fragen hierzu haben, rufen Sie mich an (06433-946429) oder schreiben Sie mir eine Email.

Gluten

Gluten ist ein Stoffgemisch verschiedener Eiweiße und ist in vielen Getreidesorten enthalten. Es sorgt im Mehl dafür, dass dieses in Verbindung mit Wasser „klebt“, ein Vorgang, der notwendig ist, um überhaupt Teige für Brote, Brötchen, Kuchen etc. formen zu können. Um diese Teigformung zu verbessern, wurden in den letzten Jahren Getreide mit immer höherem Glutenanteil gezüchtet. D.h., unser heutiges Mehl bzw. dessen Zusammensetzung unterscheidet sich sehr von dem, das unsere Urgroßeltern gegessen haben.

Warum das wichtig ist?

In den letzten Jahren stelle ich fest, dass die Unverträglichkeiten auf Weizen und Roggen (der weitaus häufigste Anteil an glutenhaltigen Getreidesorten in unserer Ernährung) zunehmen. Dabei ist nicht die eigentliche Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) gemeint, die etwa 1% der Bevölkerung betrifft, sondern die sog. Glutensensitivität. Diese kann in meiner Praxis mittels eines Blut-Tests nachgewiesen werden (Antikörper-Test).

In der Literatur werden bei einer Glutensensitivität neben Magen-Darm-Symptomen (Bauchschmerzen, Krämpfe, Durchfall, Erbrechen, Darmentzündungen, Allergien,…) auch eine Reihe anderer Beschwerden oder Erkrankungen damit assoziiert: chronische Müdigkeit, Eisen- und andere Mikronährstoffmängel, „benebeltes Denken“ (Gluten wirkt opioid; das Wort „opioid“ stammt von „Opium“ ab), Konzentrationsprobleme, Depressionen, Nervosität etc. Wenn Sie an einer Autoimmunerkrankung leiden (d.h. der Körper greift seine eigenen Zellen als Feinde an; z.B. bei Hashimoto-Thyreoiditis, siehe hier), kann der Verzehr glutenhaltiger Lebensmittel die Erkrankung verstärken.

Haben Sie Fragen? Sprechen Sie mit mir (Telefon: 06433-946429) oder schreiben Sie mir eine EMail!

Literatur dazu? Gibt`s hier! (Bildchen anklicken)

Jod

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, ob Sie ausreichend mit dem wichtigen Spurenelement Jod versorgt sind?

Wir benötigen Jod hauptsächlich für die Produktion unserer Schilddrüsenhormone T3 und T4. Jod ist essentiell, d.h., der Körper kann es nicht selbst herstellen, sondern ist auf die Zufuhr über die Nahrung oder das Trinkwasser angewiesen.

Ein Mangel an Jod führt zuerst zu einer Kropfbildung („Jodmangel-Struma“), zu bemerken z.B. an einem vergrößerten Halsumfang (Halskette wird zu eng!) oder evtl. auch Schluckbeschwerden. Ist der Jodmangel sehr ausgeprägt, können die Schilddrüsenhormone T3 und T4 nur vermindert produziert werden. Die Folge hiervon kann eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) sein. Da die Schilddrüse im Prinzip an allen Stoffwechselprozessen des Körpers beteiligt ist, kann eine Fehlfunktion zu den verschiedensten Stoffwechselstörungen führen (siehe hierzu auch hier).

In Deutschland werden zwar seit vielen Jahren Tierfuttermittel jodiert und auch die Verwendung von jodierten Speisesalz hat zugenommen, allerdings kann es trotzdem zu einer Unterversorgung an Jod kommen.

Wenn Sie also an einer Schilddrüsenunterfunktion leiden oder dies aufgrund Ihrer Symptomatik vermuten, empfehle ich Ihnen, Ihren individuellen Jodstatus in meiner Praxis testen zu lassen. Dies geschieht mittels eines Urin-Tests.

Haben Sie hierzu Fragen, dann mailen Sie mir oder rufen mich an (06433-946429)!

Kleine Randbemerkung: eigentlich ist die richtige Schreibweise „Iod“, also „I“ statt „J“. Allerdings ist dann dieser Artikel evtl. über die Suchmaschinen schlecht auffindbar. Darum habe ich mich entschieden, beim umgangssprachlichen „Jod“ zu bleiben.

Chia-Samen – „Superfood“ der Maya

Seit kurzem sind die kleinen, schwarzen Chia-Samen buchstäblich „in aller Munde“. Ursprünglich aus Südamerika stammend, gehörten sie bereits bei den Mayas zu deren Grundnahrungsmittel. Chia-Samen enthalten fast doppelt so viel Eiweiß wie andere, vergleichbare Getreidearten und dienten daher damals als Energiespender.

Weitere, wertvolle Inhaltsstoffe der Chia-Samen sind: Omega-3-Fettsäuren, Calcium, Eisen und Kalium sowie Antioxidantien. Die Kombination und Menge dieser Nährstoffe macht die Samen also wirklich zum „Superfood“.

Darüber hinaus senken die Samen den Blutzuckerspiegel, wirken als gesunde Ballaststoffe im Darm, können Giftstoffe im Darm binden und sind glutenfrei.

Ich verwende Chia-Samen morgens in meinem Müsli:

Jeweils 1 EL Hirseflocken, Reisflocken,  Leinsamen,  Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Chia-Samen, sowie 2 EL Kokoschips mischen, Obst nach Saison dazu, darüber Reismilch – fertig – lecker.

Probieren Sie`s aus!

Hier können Sie z.B. Chia-Samen kaufen (klicken Sie die Bildchen an)!